Livestream von Netzwerk-Kameras ohne feste Internet-IP-Adresse

Früher benötigte man eine feste öffentliche Internet-IP-Adresse um eine Netzwerk-Kamera ständig mit dem Livestream im Internet
online zu bringen.

Auch wenn nicht jeder Internetprovider es gerne sieht (AGBs beachten), so kann man Dank DSL-Anschluss mit Volumenrate oder evtl auch Flatrate seine 
Netzwerkkamera rund um die Uhr online bringen.

Als Ideal hierfür haben sich die Mobotix-Kameras bewährt, da diese dank der Leistungfähigkeit viele Streams gleichzeitig erlauben.

Sie benötigen zudem:

- einen DynDSN-Account

Damit ihre Webcam trotz alle 24h wechselnder Internet-IP-Adresse immer unter eine festen Adresse erreichbar ist,
gibt es einen kostenlosen Dienst namens www.DynDNS.org 
Man erhält dort eine kostenlose Subdomain frei auswählbar alla www.irgendwas.dyndns.org. Darunter ist dann Ihre Kamera immer
erreichbar. Die aktuelle Internet-IP-Adresse muss dazu nur bei DynDNS-Dienst automatisch upgedatet werden.
Und dies können die meisten guten DSL-Router.

- einen leistungsfähigen Router

Ein DSL-Router bringt neben ihrem PC auch Ihre Netzwerkkamera ins Internet.
Gute Geräte wie z.B. die Router von Netgear besitzen zwei wichtige Funktionen die Sie benötigen:

  • DynDNS-Funktion:

  • Hier müssen Sie im Router die Zugangsdaten und die Subdomain einstellen, die Sie nach der Anmeldung bei DynDNS.org erhalten haben.
    Der Router updatet dann automatisch jedesmal ihre IP-Adresse.
     
  • IP-Forwarding / Portforwarding:

  • Nachdem ihr Router = DSL-Anschluss von Aussen nun immer unter einer festen Adresse nämlich z.B. www.irgendwas.dyndns.org erreichbar ist,
    muss der Zugriff der Internetuser nur noch bis zur Kamera durchgeschaltet werden.
    Dazu muss im Router in den sogn. IP.-Forwarding oder Portforwardingmenü die interne Kamera-Ip-Adresse also z.B, 192.168.0.3 eingestellt werden.
    Auch der Port des Kamerawebservers, meistens Port 80 muss eingestellt werden.
Zu Letzt zwei Sicherheitshinweise:

Jeder Port den man in der sonst sicheren Firewall eines Routers öffenet, kann für Angreifer nützlich sein.
In Firmen empfiehlt sich daher unbedingt den zuständigen Systemadministrator der das Netz betreut anzusprechen.

Desweiteren sollten Sie unbedingt das Standardadminpasswort der Netzwerk-Kamera ändern.
Weil sonst jeder Spassvogel Ihre Einstellungen ändern kann bzw. Sie gar von der eigenen Kamera ausschliessen kann.

     

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