| MOBOTIX FAQ
Hier finden Sie auf alle
gängigen Fragen eine Antwort.
Sollten Sie nicht die passende
Information finden, stehen wir Ihnen gerne per e-mail
zur Verfügung.
Abgrenzung
Worin
unterscheidet sich die MOBOTIX-Kamera von anderen Netzwerkkameras?
-
Software-flexibel:
das
Systemkonzept der MOBOTIX-Kamera ist Software-basierend, d.h. vom Pixel
des Bildwandlers bis hin zum komprimierten Bild im Web-Browser wird alles
per Software erzeugt. Ein Videosignal, einen Videodigitalisierer und Bildkomprimierer
gibt es innerhalb der MOBOTIX-Kamera nicht. Die gesamte Belichtungssteuerung,
der Weissabgleich und die Farbkorrekturen erfolgen rein software-seitig.
-
Format-unabhaengig:
die
reine Software-Loesung hat den Vorteil, dass die MOBOTIX-Kamera auch nach
Jahren noch auf den neuesten Bild- und Tonstandard der Web-Browser per
Software-Upload umgestellt werden kann. Die anderen Netzwerk-Kameras mit
Hardware-JPEG-Kodierer lassen sich noch nicht einmal auf den neuen JPEQ-2000
Standard umstellen.
-
Bildspeicher
und Player:
die
MOBOTIX-Kamera besitzt bis zu 12 MByte Bildspeicher für die komprimierten
JPEG-Bilder, d.h. es können zeit- oder ereignisgesteuert bis zu 800
Bilder (320x240, 50%Q) intern in der Kamera gespeichert werden. Mit dem
integrierten Player koennen die Bildfolgen per Einzelschritt oder im Schnelldurchlauf
angesehen werden. Die Eventbilder können komprimiert (WinZip) aus
der Kamera auf den Computer geladen werden, wobei zusätzlich noch
ein HTML/Javascript-Player zum Betrachten der Bilder ohne Kamerabeteiligung
enthalten ist.
-
Rechenleistung:
die
MOBOTIX-Kamera kann an jeder Stelle der Verarbeitungs-Pipeline in das Bild
eingreifen und Verbesserungen an Schaerfe oder Kontrast vornehmen oder
auch Text und Symbole wahlfrei ins Bild einbringen. Die hohe Rechleistung
(ca. 200 MHz Pentium ///) der StrongArm CPU erlaubt, dass die Farbkorrekturen
und Belichtungsparameter schon waehrend des Transports der Bilddaten vom
Sensor in das RAM ermittelt werden, und die Anpassung an unterschiedliche
Lichtverhaeltnisse sehr schnell stattfindet
-
Bildqualitaet:
Gerade
bei kleinen Qualitaetsstufen (15..30% JPEQ) und kleinen Bildspeichergroessen
(5..10 KByte, 320x240) ist die MOBOTIX-Kamera jedem Hardware-Codier an
Bildqualitaet ueberlegen, da sie flexibel und optimal das Bild komprimieren
kann. Auch die 64 bit Arithmetik sorgt fuer "kachelfreie" gute Bilder.
-
Bildauswertung:
ueber
die variablen Motion-Detector-Windows erkennt die MOBOTIX-Kamera sicher
Bewegungen im Bild und kann diesen Aktionen zuordnen. Aufgrund der hohen
Rechnleistung und unserem Interesse an Bildverarbeitung wird hier in Zukunft
noch einiges zu erwarten sein.
-
Installation:
Das
wetterfeste Gehaeuse (IP65) mit dem integrierten Kugelkopf-Wandhalter macht
die Montage zum Kinderspiel. Die werksseitig fixierte Scharfstellung der
Objektive sowie der Software-Schaerfer ersparen ein muehsames Scharfstellen
vor Ort. Die Stromversorgung ueber das Datenkabel macht eine 220V-Versorgung
am Kameraort unnötig. Alle Parameter koennen aus der Ferne ueber den
Browser, sei es im Netzwerk oder ueber ISDN, eingestellt werden. Dies gilt
auch fuer eine moegliche Software-Erweiterung oder einen Update.
-
Dual/Stereo-Kamera:
die
MOBOTIX-Kamera ist die einzige kommerzielle Stereokamera, die mit zwei
gleichen Objektiven den Objektabstand misst oder mit Tele- und Weitwinkel
simultan die Szene und den Spot im Blick hat und im Browser anzeigt.
-
Bildverschluesselung:
ab
der Version 2.0 (Herbst 2001) wird die Kamera mit zertifizierten Schluesseln
und SSL-Webserver ausgestattet. Dies garantiert die hoechstmögliche
Sicherheit bei der Bilduebertragung.
Was
zeichnet die MOBOTIX-Kamera unter den Netzwerk-Kameras besonders aus?
-
Hardware:
die
wetterfeste Ausfuehrung, der integrierte ISDN-Anschluss, die aeusserst
geringe Stromaufnahme, die Stromversorgung ueber mehrere hundert Meter
durch die ISDN- oder Ethernet-Leitung, integriertem Mikrofon und Lautsprecher,
die vielen Sensoren (Bewegungsmelder, IrDa, Temperatur, Fernsteuer-Schnittstelle),
INTEL-CPU mit 235 MIPS
-
Software:
keine
Software-Installation notwendig, ein Browser (Netscape, Explorer) reicht
aus.
-
Bild:
exzellente
Farb- und Bildqualitaet auch in der Daemmerung; schnelle zweistufige Belichtungssteuerung
-
Funktion:
neueste
CMOS-Kamera-Technik, integrierter Bildspeicher, in der Stereoausfuehrung
gleichzeitiges Aufnehmen von Weitwinkel- und Tele-Bild, variable Datenformate
durch Software-Codec.
-
Installation:
keine
220V am Kameraort notwendig, Direktbetrieb mit Spannungsversorgung am ISDN-Anschluß
Worin
liegt der Unterschied zwischen der MOBOTIX-Kamera und den sogenannten "Webcams"?
Der
ueblicherweise verwendete Begriff "WebCam" bezeichnet lediglich eine Digitalkamera
mit USB-Anschluss, die zum uebertragen der Bilder deshalb einen Computer
mit installierter Software voraussetzt. Eigentlich muessten diese Kameras
als "USB-Cams" bezeichnet werden, denn sie verfuegen nicht ueber einen
direkten INTERNET-Anschluss. Die MOBOTIX-Kamera dagegen ist autark
und benoetigt keinen Computer und kein externes Modem um die aufgenomenen
Bilder ueber ISDN oder ETHERNET zu uebertragen.
Wodurch
unterscheidet sich die MOBOTIX-Kamera von Video-Servern?
In
der MOBOTIX-Kamera ist bereits alles wetterfest integriert: Kamera,
Computer und Modem. Das spart Verkablung, bei ISDN sogar die Stromversorgung
und macht die Installation kinderleicht. Die Video-Server dagegen enthalten
keine Kameras, sondern an den Server werden Standard-Videokameras angeschlossen.
Daneben verfuegt die MOBOTIX-Kamera noch ueber viele zusaetzliche Sensoren
und Funktionen.
Wie
gross ist die Rechenleistung der MOBOTIX-Kamera?
Die
StrongArm-CPU von INTEL besitzt 235 MIPS und erreicht etwa die Leistung
eines Pentium/// mit 200 MHz. Gegenueber einer 386 CPU mit 40 MHz besitzt
sie ca. die 10 fache Rechenleistung und ist damit in der Lage jeden Bildpunkt
nicht nur anzufassen, sondern auch zu verarbeiten. Ein Hardware-Bildkomprimierer
ist deshalb nicht notwendig.
Funktion<homenextb<last
Kann ich die Kamera spaeter mit neuen Software-Funktionen,
wie Audio oder JPEG-2000, ausrüsten?
Ja,
denn die MOBOTIX-Kamera ist zu 100% eine Software-Maschine ohne wesentliche
Hardware-Abhaengigkeiten, die ueber den Browser lokal oder über das
Internet mit neuer Software geladen werden kann. Dies ist ein wesentliche
Unterschied zu anderen Netzwerk-Kameras.
Ueber
den Software-Upload
koennen die neuesten Versionen herunter- und ueber die Admin-Sektion in
die Kamera. geladen werden. Es kann sogar die Struktur der Hardware-Steuerung
(FPGA) geaendert werden.
Kann
die Kamera gleichzeitig ueber ISDN und das Ethernet-Netzwerk betrieben
werden? Ja,
die Kamera kann sogar simultan ueber das ISDN angerufen werden, waehrend
sie einen FTP-Transfer ueber den zweiten ISDN-Kanal durchfuehrt und mehrere
Benutzer ueber Ethernet bedient. Solange eine ISDN-Auswahl eingestellt
ist, kann auf Ethernet-Seite dann kein Gateway verwendet werden. Diese
Einschraenkung soll ab Version 1.8 mit der Routersoftware geaendert werden.
Welche
Funktion haben die 6 LEDs?
Diese
zeigen die verschiedenen Betriebszustaende der Kamera und der Schnittstellen
an. Sie sind voll software-seitig implementiert und koennen komplett abgeschaltet
werden. Siehe Admin-Menue und Sektion LEDs
Warum
besitzt die Kamera einen Bewegungsmelder?
Damit
die Kamera in der Dunkelheit Personen detektieren und ueber den Schaltausgang
und ein Relais bspw. das Licht einschalten kann.
Wie
weit funktioniert der PIR-Bewegungsdetektor (Passiv-Infra-Rot)?
Bis
zu 10 Meter bei einem Winkel von +/- 15 Grad. Der Bewegungsdetektor funktioniert
wie bei einer automatischen Aussenlampe und reagiert auf Bewegungen von
Objekten die Waerme abstrahlen (Personen und Tiere). Die Schaltschwelle
kann von 1% bis 100% eingestellt werden. Temperaturabhaengigkeiten und
andere lebensdauerbedingte Drifts werden vom Rechner ausgeregelt. Dazu
wird der Sensor ca. 15-mal pro Sekunde vom Rechner abgefragt und in seinem
Ruhesignal abgeglichen.
Ist
ein vollkommen autarkes Kamerasystem moeglich?
Ja,
mit Solarpanel, Akku und GSM-Modul (ab Version 1.7). Fuer den Herbst 2001
planen wir eine Erweiterungskarte mit interner PCMCIA-Karte, so dass neben
GSM auch andere Module (Speicher, Funk-LAN) aufgesteckt werden koennen.
Ist
ein kabelloses Kamerasystem moeglich?
Ja,
ueber das Ethernet-Interface kann die Kamera mit einer Funk-LAN-Station
(bspw. von LUCENT) verbunden werden.
Kann
die Kamera als ISDN-Router verwendet werden?
Prinzipiell
ja, aber aktuell ist noch keine Software verfuegbar. Wir versuchen dies
in Version 1.8 zu integrieren.
Kann
die Kamera nur Bilder ins INTERNET uebertragen?
Nein,
denn die MOBOTIX-Kamera uebertraegt die Bilder sowohl im lokalen LAN ueber
Ethernet per TCP/IP-Protokoll, als auch per (privater) Direktverbindung
ueber ISDN und PPP-Protokoll zu einem einzelnen Computer mit ISDN-Karte.
Koennen
mehrere Kameras ihre Bilder ueber einen ISDN-Anschluss uebertragen?
Ja,
wenn sie die Bilder aktiv per FTP/Email ins Internet uebertragen, da sie
sich nur kurz (ca. 6 Sekunden bei 320x240) einwaehlen und die Leitung belegen.
Sollen die Kameras von aussen einzeln angerufen werden, koennen so viele
Kameras sich einen Anschluss teilen, wie MSNs (unterschiedliche Telefonnummern)
auf dem Anschluss verfuegbar sind (Telekom: 3 Standard, 10 auf Antrag).
Hinweis:
Die Stromversorgung eines NTBAs reicht ueblicherweise nur fuer eine Kamera!
Verfuegt
die Kamera ueber einen Motorzoom?
Nein.
In der Dualkamera-Variante M1D kann ein Bildsensor als Weitwinkel (ca.
43 mm Kleinbild) und ein Sensor als Tele (ca. 150 mm Kleinbild) ausgeruestet
werden. Dies hat den Vorteil, daß die beiden Bildformate gleichzeitig
beobachtet werden koennen und die Wartung eines mechanischen Teils entfaellt.
Schnittstellen<homenext<last
Welche Anschlussmoeglichkeiten bestehen bei der Kamera?
Die
Kamera hat einen integrierten ISDN- (S0) und einen Netzwerk-Ethernet-Anschluss
(10-Base-T) ueber zwei RJ45 Buchsen. Damit kann die Kamera wie ein ISDN-Telefon
angeschlossen werden und auch die Stomversorgung ueber die Datenleitungen
des ISDN-Netzes erhalten.
Ueber
einen DB-9-Stecker ist eine serielle Schnittstelle verfuegbar (ab Version
1.7)
Ist
ein Handy zur Datenuebertragung moeglich?
Wie
bei einem Laptop kann ueber die serielle Schnittstelle ein Handy mit Datenmodus
angeschlossen werden. Das Handy simmuliert dann ein analoges Modem. Die
serielle Schnittstelle ist erst ab Version 1.7 verfuegbar.
-
Was
ist beim Abschlußwiderstand am ISDN zu beachten?
-
Von einer
ISDN-Dose aus darf das Kabel nur 10 m geführt werden. Bei weiteren
Strecken geht dies nur direkt vom NTBA aus, wobei sowohl am NTBA als auch
an der Kamera ein Abschlusswiderstand (2 x 100 Ohm) installiert werden
muß. In der Regel wird also in Kameranähe (<10 m) eine ISDN-Dose
mit Abschlusswiderstand gesetzt, und von dort aus wird dann die Kamera
(ohne Widerstand) angebunden. Wird der ISDN-Bus bereits durch das Haus
geführt, muß am Ende des Busses an der letzten Dose der Abschlusswiderstand
entfernt und das Kabel mit der neuen Kamera-ISDN-Dose (inkl. Abschlusswiderstand)
angeklemmt werden.
Kann
ein analoges Modem angeschlossen werden?
Ja,
ueber die serielle Schnittstelle (ab Version 1.7).
Welche
weiteren Schnittstellen sind vorhanden?
In
der Hardware integriert ist bereits eine IRDA-Schnittstelle (Software ab
Version 1.8) und ein Fernsteuer-Sender/Empfaenger zur Steuerung von TV/Video/Audio-Geraeten
(Software
ab Version 1.8) .
Koennen
Tuerkontakte oder eine Alarmanlage angeschlossen werden und ein Ereignis
ausloesen?
Ja,
denn die Kamera verfuegt ueber einen programmierbaren Schalteingang (5..24V)
am seriellen DB9-Stecker (Pin9, Masse=Pin5). Ohne zusaetzliche Stromversorgung
kann so direkt mit Klingeldraht eine Schaltkette ueberwacht werden. Siehe
Event-Menue.
Kann
ein Verbraucher, wie eine Lampe oder eine Sirene durch die Kamera geschaltet
werden?
Ja,
ueber den kurzschlussfesten Schaltausgang (24V/50 mA) am seriellen DB9-Stecker
(Pin1, Masse=Pin5) kann ein Relais angesteuert werden.
Koennen
die Schnittstellen erweitert werden?
Ja,
ueber den DB9-Stecker und den seriellen Anschluss an eine SPS (speicherprogrammierbare
Steuerung). Software-Unterstuetzung erst ab Version 1.8.
Warum
ist keine 100-Mbit-Schnittstelle integriert?
100-Mbit-Interface-ICs
sind nur mit PCI-Schnittstelle verfuegbar, und die kostet Platz, Geld und
vor allem Strom. Dies ist keine Leistungseinbusse, da die Kameras ueblicherweise
ueber einen Switch ins Netzwerk integriert werden und moderne Switches
die Datenrate auf 100 Mbit umsetzten.
Konfiguration
<homenextb<last
Wie erreiche ich die Kamera am ISDN?
-
Mit einem
Computer und einer ISDN-Interface-Karte. In der Kamera (Werkseinstellung)
muss nichts eingestellt werden, da diese auf jede MSN (Telefonnummer) reagiert.
Die Einstellung am Computer ist die gleiche, wie wenn ein Internet-Provider
(T-Online etc.) angewaehlt werden soll. Dazu im DFÜ-Feld ein neues
Profil anlegen und Telefonnummer der Kamera, Benutzer (Werkseinstellung:
"linux") und Passwort ("tux") anlegen. Dann die Verbindung herstellen,
Browser starten und die Werks-IP-Adresse der Kamera eingeben (http://10.x.y.z).
-
Mit einem
Netzwerk/ISDN-Router (Cisco, Vigor, Elsa etc,) kann automatisch eine Verbindung
zu einer oder mehreren Kameras aufgenommen werden. Moderne ISDN-Router
(DM 500) koennen mehrere Providerprofile (20..50) mit deren Telefonnummern
speichern und LAN-seitig einer TCP/IP-Nummer (Kamera-IP) zuordnen. Beim
Aufruf der TCP/IP-Nummer der Kamera im LAN waehlt der Router so die Kamera
direkt an und baut die Verbindung auf. Ueberlicherweise muss die WAN-IP
des Routers auf 0.0.0.0 eingestellt werden, damit er die Zuweisung der
Kamera akzeptiert..
-
Mit einer
kleinen lokalen Homepage, die bspw. eine Stadtuebersicht mit Kamerastandorten
und graphisch hinterlegten TCP/IP-Adressen der Kameras enthaelt, kann so
einfach per Mausclick das Bild einer am ISDN angeschlossenen Kamera abgerufen
werden.
Muss
ich eine MSN am ISDN eintragen?
Bei
der Auslieferung (Werkseinstellung) hat die Kamera keine MSN eingestellt
und reagiert auf jeden (Daten-) Anruf Ihrer ISDN-Nummer. Die MSN kann dann
bei der ersten Konfiguration eingestellt werden.
Wie
wird die TCP/IP-Adresse der Kamera eingestellt?
Standardmaessig
hat die Kamera eine TCP/IP-Nummer im 10.x.y.z Nummernkreis, die als Seriennummer
aufgedruckt ist. Fuer die erste Einwahl entweder ISDN-Einwahl verwenden
oder den Computer entsprechend auf den 10er IP-Kreis konfigurieren. In
den meisten Betriebssystemen (W98, NT, W2000) kann auch mit Multihoming
zusätzlich eine zweite IP (10.0.0.1, mask=255.0.0.0) fuer den Computer
eingetragen werden.
Hinweis:
Die letzten drei Stellen der Werks-IP-Adresse (10.x.y.z) sind hexadezimal
umgerechnet auch die letzten 3 Bytes der MAC-Adresse. Die ersten 3 Bytes
stehen fuer MOBOTIX und lauten 00:03:C5:x:y:z. Siehe auch Versionsinfo
im Admin-Menue.
Kann
die TCP/IP-Adresse automatisch konfiguriert werden?
Ja,
wenn ein BOOTP oder DHCP-Dienst im Netzwerk vorhanden ist. In diesem Fall
muss die Kamera mit ihrer MAC-Adresse und einer TCP/IP Nummer am Server
bekannt gemacht werden (ARP-Kommando).
Was
mache ich, wenn die ich die IP-Adresse verloren habe?
Durch
Druecken der Taste ueber dem Ethernetanschluss kann beim Neustart die Standard-IP-Adresse
(10.x.y.z) abgerufen werden. Die Passwoerter bleiben allerdings gueltig!!!
Siehe Handbuch Kapitel 2.
INTERNET
Homepage <homenexta
href="#Home"last
Kann ich die Kamera direkt am Internet anschliessen?
Wer
eine Standleitung zum Internet besitzt (gibt es ab 64Kbit), erhält
eine oeffentliche TCP/IP-Nummer und einen Router, der einen Ethernet-Anschluss
besitzt. Die Kamera wird an diesem Ethernet mit der oeffentlichen IP-Adresse
konfiguriert und kann so global ueber das INTERNET angesprochen werden.
Wird die TCP/IP-Nummer beim Provider einem Namen zugeordnet, kann die Kamera
auch symbolisch "www.myCam.de" angesprochen werden.
In
diesem Fall koennen viele User gleichzeitig das Video live abrufen, wobei
deren Zahl eher durch die Leitungskapazitaet, als durch die Kamera selbst
begrenzt wird. Die 16 MByte Version erlaubt 25 gleichzeitige Nutzer ohne
wesentlichen Performance-Verlust.
Kann
ich den Zugriff auf die Kamera schuetzen?
Ja,
die Kamera besitzt ein drei-stufiges Passwortsystem, das auf jeder Ebene
beliebig viele Benutzer zulässt:
-
Gast:
er darf nur die erste Seite der Kamera mit maximal 2 Bildern pro Sekunde
abrufen.
-
User:
er darf bis auf die ISDN/Netzwerk-Konfiguration alle Funktionen aufrufen
und Einstellungen vornehmen, aber die Parameter nicht speichern. Hier ist
die maximale Bildrate nicht begrenzt.
-
Admin:
er hat vollen Zugriff auf die Kamera (Netzwerk, ISDN, FTP, eMail, Parameter
speichern).
Testweise
haben wir auch schon SSL im Kamerawebserver implementiert, was eine Verschlüsselung
der Bilddaten erzeugt. Der Performance-Einbruch liegt bei 20% und wird
ab Herbst in der Version 2.0 verfuegbar sein. Zum Betrieb und Zugriff sind
zertifizierte Schluessel notwendig.
Wie
kommen die Bilder auf eine externe Homepage?
An
der Stelle der Homepage, an der das Bild erscheinen soll, wird zuerst ein
Testbild (bspw. "Bilder/myImage.jpg") der gleichen Bildgroesse (320x240,
640x480) eingebracht. Dieses muss sich auf der Homepage befinden. Soll
das Bild beim Betrachten der Website laufend aktualisiert werden, muß
noch ein Javascript-Programm eingebaut werden, dass dieses Bild zyklisch
nachlaed (ueber Puffervariable). Siehe MOBOTIX-DEMO-Website. Das auf der
Homepage liegende Bild wird spaeter von der Kamera entweder zeit- oder
ereignisgesteuert ersetzt.
Wie
ist die Kamera einzustellen?
-
Zuerst
muss im Admin-ISDN-Menue (siehe auch Support)
der Internet-Provider mit Telefonnummer, Benutzername und Passwort eingetragen
werden, damit sich die Kamera selbst ins Internet einwaehlen kann.
-
Dann ist
im FTP-Menue die URL der Homepage (bspw. "www.myPage.de") mit der
Zugangskennung (Benutzer, Passwort) sowie der Dateiname des zu ersetzenden
Bildes (bspw.: "Bilder/myFile.jpg") anzugeben.
-
Zum Test
kann im Event-Menue ein Timer-Event auf 60 Sekunden eingestellt und als
Aktion der FTP ausgewaehlt werden. Nach einem Reboot beginnt die Uebertragung
automatisch. Das Kamerabild sollte in der Statuszeile links den Timer-Event
(TE) und die Anzahl der Events signalisieren. Die ISDN-LED (auf 7 Uhr)
sollte alle Minute fuer ca. 5 Sekunden dauerleuchten.
-
Im Admin-Time-Tasks-Menue
kann dann der gewuenschte FTP-Zeitrahmen eingestellt werden.
-
Hinweis:
Die Einstellungen (ISDN, FTP) sollten zuvor vom Computer aus geprüft
sein, um sicher zu sein, dass die Zugangskennungen zum Provider und Webserver
auch funktionieren.
Wann
werden die Bilder auf die Homepage gesendet?
Entweder
nach Zeitplan (bspw. Mo.-Fr, 8-19Uhr, jede Stunde), per Ereignis (Bewegungsmelder,
Schaltkontakt etc.) oder auch verknuepft.
Koennen
mehrere Kameras auf einer Webseite angezeigt werden?
Ja,
dazu gibt es mehrere Moeglichkeiten:
-
In der
Website, die wie eine Homepage mit mehreren Bildern gestaltet wird, werden
die Bilder per HTTP-Link (bspw. "http://10.0.0.215/cgi-bin/image.jpg")
referenziert. Wird noch ein kleines Javascript-Programm auf der Homepage
eingefuegt, werden die Bilder in einstellbaren Zeiten nachgeladen. Damit
es nicht flackert, die Bilder im Javascript-Programm erst in einer Variablen
zwischenspeichern (siehe MOBOTIX-Homepage "Demo")
-
Im Multiview-Menue
(ab V1.646) der Kamera können drei weitere Kameras per IP-Adresse
angegeben werden. Beim Aufruf dieses Menues werden so die Bilder von bis
zu 4 Kameras gleichzeitig angezeigt.
-
Alle Kameras
uebertragen ihr Bild per FTP auf einen zentralen (FTP-) Webserver, der
eine HTML-Webseite mit den Kamerabildern enthaelt.
Hinweis:
der Aufruf "http://10.0.0.215/cgi-bin/image.jpg" ruft direkt ein einzelnes
Bild der Kamera auf IP-Adresse 10.0.0.215 ohne MOBOTIX-Menuerahmen ab.
Bildrate<homenextb<last
Wie gross ist ueblicherweise ein Bild?
Ein
JPEG-gepacktes Farbbild mit 320 x 240 Punkten ist ca. 10 bis 20 KByte gross.
Bei 20% JPEQ-Qualitaet werden auch 5 bis 7 Kbyte erreicht. Im Unterschied
zu anderen Netzwerk-Kameras besitzt die MOBOTIX-Kamera bei diesen Dateigroessen
eine noch akzeptable Bildqualitaet. Ein 640x480 Punkte großes Bild
ist ca. 35 bis 60 Kbyte gross.
Wieviel
Bilder kann ich ueber das Ethernet pro Sekunde uebertragen?
Im
JPEG-Format 320x240 und inklusive Bildbearbeitung, wie Kontrastanhebung
und Schaerfer, aktuell 6 Bilder pro Sekunde (8 ohne Bildbearbeitung) Ab
der Version 1.8 werden 12 Bilder pro Sekunde erreicht.
Wieviel
Bilder kann ich ueber das ISDN uebertragen?
Mit
einem Kanal (64Kbit) 8 Kbyte/s, d.h. ein qualitativ gutes Bild im Format
320x240 dauert 2 Sekunden - bei Kanalbuendelung 1 Sekunde.
Wie
kann ich die Bildrate im ISDN verbessern?
Die
Kamera kann in der Grundausbaustufe ca. 12 Mbyte, d.h. ca. 800 Bilder (320
x 240) zwischenspeichern. Wie bei einem Videorecorder kann an einer interessanten
Stelle angehalten, rueckgespult und die detaillierten grossen Bilder abgerufen
werden. Ab Version 1.8.
Wie
lange dauert die Uebertragung bei GSM (Handy)?
Bei
aktuell 9.600 Baud (1,2 Kbyte) im GSM-Netzt etwa 30 Sekunden fuer ein 320x240
JPEG-Bild.
Warum
unterstuetzt die Kamera noch kein Videostream-Verfahren?
Es
ist aktuell noch nicht klar, welches Verfahren (MPEQ-4, AVI, Quicktime,
H323, Realplayer etc.) sich am Markt und im Internet durchsetzt. Durch
die enorme Rechenleistung der Kamera-CPU und der Moeglichkeit neue Software
ueber den Web-Browser zu laden, kann ein neuer Standard spaeter nachgeruestet
werden.
Bildspeicher<homenextb<last
Kann die Kamera Bilder zwischenspeichern?
Ja,
in der 32 MByte Variante stehen 12 Mbyte fuer ca. 800 Bilder (320x240,
50%Q) zur Verfuegung. Die M1M-Basic besitzt nur 2 MByte Bildspeicher (100
Bilder 320x240, 50%Q)
Wie
lange kann die Kamera Bilder zwischenspeichern?
Die
Bilder werden solange gespeichert, wie die Kamera mit Spannung versorgt
ist. Mit internem USV-Akku werden bis 2 Stunden Stromausfall ueberbrueckt.
In der 16 Mbyte Variante kann der Bildspeicher alle 15 Minuten ins FLASH
per Backup gerettet werden. In der 32 MByte Variante werden die neuesten
Ereignisbilder zyklisch in einem 4 Mbyte großen FLASH-Speicher zwischengespeichert
und bei Stromausfall zurueckgeladen (ab version 1.8).
Kann
die Kamera jedesmal, wenn eine Tuer oeffnet, eine Bildsequenz aufnehmen?
Ja,
wenn die Tuer einen Kontakt schliesst, der mit der Kamera verbunden ist.
Es kann im Event-Menu gewaehlt werden, ob und wieviel Bilder vor
und nach dem Ereignis gespeichert werden soll.
In
welcher zeitlichen Reihenfolge werden die Bilder aufgezeichnet?
Der
zeitliche Abstand zwischen den gespeicherten Bildern kann frei zwischen
1 Bild pro Sekunde bis hin zu Wochen eingestellt werden. Ab der Version
1.8 können 12 Bilder pro Sekunde gespeichert werden.
Was
passiert, wenn der Puffer voll ist?
Es
kann gewaehlt werden, ob das aelteste Bild geloescht und der Puffer so
das neueste Bild aufnehmen kann (Ringpuffer), oder ob der Puffer bis zum
manuellen Loeschen eingefroren wird.
Können
Bilder auch zu ganz freie definierbaren Zeitpunkten gespeichert werden?
Ja,
über den Timetask-Event kann die Zeitsteuerung ein Ereignis Datums-,
Uhrzeit-, Wochentags- und Monatsgenau auslösen (bspw. jeden Montag
bis Freitag morgens um 9 und 11 Uhr sowie am Abend um 18 und 19Uhr).
Wie
kann ich die Bilder vom Bildspeicher auf den Computer laden?
Mit
einem Click im Eventplayer. Dabei werden alle Bilder sowie der Player als
gepackte Winzip-Datei (tar, stuffit) heruntergeladen. Nach dem Auspacken
kann ohne Kamera ueber den HTML-Player (Index.htm) mit dem Browser die
Bilder angeschaut (Vorlauf, Ruecklauf, Einzelschritt) werden.
Wetter<homenextb<last
Ist die Kamera wetterfest?
Ja,
wir haben die Kamera bislang als IP54 wetterfest spezifiziert und deshalb
das Objektiv in der Kamera mit einer Glasscheibe geschuetzt. Die Kabel
werden ueber eine Gummituelle (Lieferumfang) zum Gehaeuse hin abgedichtet.
Diese ist mit dem Kabelbinder am Kamerahals abzudichten. Mitlerweile haben
wir vom VDE-Frankfurt die Zertifizierung für IP65, also jeweils eine
Klasse besser erhalten.
Was
bedeutet IP54?
Staubdicht
und spritzwasserdicht von allen Seiten. (IP65: absolut staubdicht, strahlwasserdicht)
In
welchem Temperaturbereich arbeitet die Kamera?
Von
-25 bis +60 Grad Aussentemperatur, wobei die Kamera intern etwa 10 Grad
Temperaturerhoehung besitzt. Bei starker Sonneneinstrahlung kann die Temperatur
intern auf 70 Grad steigen. Die Kameras werden produktionsseitig 1 Stunde
bei 70 Grad Celsius Aussentemperatur betrieben. Die aktuelle Innentemperatur
kann im Admin-LED-Menue abgerufen oder ins Bild eingeblendet werden.
Kann
ein externer Außentemperatursensor angeschlossen werden?
Ja
ab Herbst 2001, wir pruefen gerade die mechanische Befestigung des Sensors.
Wird
die Temperatur aufgezeichnet?
Die
Minimal- und Maximaltemperaturen vom internen und externen Sensor werden
alle Stunde ueber 4 Tage aufgezeichnet und bleiben auch nach einem Spannungsausfall
erhalten. Die Tage muessen nicht hintereinander liegen. Ab der Version
1.8 werden die Daten auch dem Nutzer zugaenglich gemacht.
Kann
die Kamera beschlagen?
In
extremen Situationen vielleicht, aber im praktischen Dauerbetrieb ueblicherweise
nicht, denn das glasfaser-verstaerkte Kunststoffgehaeuse isoliert sehr
viel besser als ein Metallgehaeuse. Deshalb herrscht im Dauerbetrieb innen
eine hoehere Temperatur als aussen, so dass die Innenluft nicht gesaettigt
ist und nicht kondensiert. Bei Metallgehaeusen ist vor allem die
hohe Waerme- bzw. Kaeltespeicherkapazitaet des Gehaeses ein Problem, denn
dieses sorgt fuer kalte und gesaettigte Innenluft, wenn sich draussen die
Luft bereits erwaermt.
Hinweis:
Wir haben bis heute noch keine beschlagene MOBOTIX-Aussenkamera gesehen.
Was
passiert bei Regen?
Wie
bei allen Kameras behindern Tropfen auf der Scheibe die Sicht. In der MOBOTIX-Kamera
ist die Scheibe aber nur 10 mm vor dem Objektiv, so dass die Tropfen nicht
sichtbar sind, sondern nur das Bild leicht trueben. ueblicherweise ist
die Sichtverminderung durch den Regen im Freien groesser als die Truebung.
Muessen
die Scheiben geputz werden?
Im
Prinzip ja, aber praktisch haben wir die Scheiben unserer Demokameras seit
einem Jahr noch nicht gereinigt. Aufgrund des kurzen Abstands zwischen
Scheibe (beschichtet) und Objektiv machen sich Schmutzpartikel nicht sonderlich
bemwerkbar.
-
Software<homenextb<last/a
Muss Software auf dem Comuter installiert werden?
-
NEIN -
wir liefern keine Software, alles was gebraucht wird, ist ein Web-Browser
(Netscape, Explorer) wie er auch zum Internet-Surfen benoetigt wird..
Habe
ich etwas mit dem LINUX in der Kamera zu tun?
Nein,
fuer den normalen Nutzer ist es unsichtbar.
Funktioniert
die Kamera auch mit WINDOWS?
Ja,
denn die Kamera benoetigt kein spezielles Betriebssystem, es muss nur ein
Browser wie Netscape, Explorer oder aehnliches vorhanden sein. Selbst ein
Internet-Terminal, PDA oder WAP-Handy reicht aus, solange darauf ein Browser
verfuegbar ist.
Kann
eigene Software in die Kamera geladen werden?
Ja,
ab Version 1.8 laesst der Webserver eigene HTML/Javascript-Seiten und CGI-Scripts
zu.
Gibt
es einen Link-Zugriff auf die Kamera-Bilder bzw. Daten?
Ueber
"http://IP/cgi-bin/image.jpg" kann das jeweils aktuelle Kamerabild abgerufen
werden, wobei <IP
Bildsystem<homenextb<last
Welche Aufloesung haben die Bilder?
Die
CMOS-Bildsensoren loesen 640 x 480 Punkte mit einer Farbtiefe von 24-bit
auf. Die Bilder koennen software-maessig auf 320 x 240 und ab Version 1.8
auf 160 x 120 und 80 x 60 skaliert werden.
In
welchen Formaten werden die Bilder uebertragen?
Im
Standard-Internet-Format als komprimiertes JPEG-Bild mit einstellbarem
Qualitätsfaktor. Ab Version 1.8 auch im Rohformat, wie BMP und TIFF.
Was
ist der Unterschied zwischen CMOS- und CCD-Sensoren?
CMOS-Sensoren
haben einen grossen Teil der Digitalisierung und Logik schon auf dem Chip
und liefern dem Rechner ein digitales Signal. Die CCD-Sensoren erzeugen
zuerst ein analoges Fernseh-Videosignal, das dann erst digitalisiert wird.
Welchen
Vorteil haben CMOS-Sensoren?
Sie
sind absolut Anti-Blooming frei, d.h. helle Lichtquellen koennen sie nicht
zerstoeren oder benachbarte Punkte ueberstrahlen. Dies ist fuer Gegenlicht-Aufnahmen
(Autolichter, Taschenlampe) in der Daemmerung von Vorteil. Eine Alterung
der Bildsensoren durch Sonnenlicht wie bei CCD-Kameras ("Einbrennen von
Konturen") wurde bislang nicht beobachtet.
Bei
CMOS-Sensoren koennen auch nur kleine Bildausschnitte ausgelesen werden.
Damit koennen interessante Stellen mit sehr hoher Bildrate beobachtet werden.
Welche
Objektive sind verfuegbar?
Um
die Bildformate vergleichen zu koennen, geben wir die Brennweiten passend
zu Kleinbild-Standard (35 mm) an. Das Weitwinkel entspricht somit 42 mm,
das leichte Tele 70 mm (Juli 2001) und das Teleobjektiv 150 mm Brennweite.
Welche
Qualitaet hat das Standardobjektiv?
Das
Weitwinkel-Objektiv besteht aus 5 einzelnen Glaslinsen und einem Kontrastfilter.
Wesentlich ist der exzellente Verzerrungswert von nur "-0.6%". Dies bedeutet,
dass erst im Abstand von ca. 170 Bildpunkten zur Bildmitte das Bild um
einen Bildpunkt verzerrt wird. In der Praxis ist deshalb eine Verzerrung
nicht messbar.
Wie
wird das Objektiv scharf gestellt?
Ueberhaupt
nicht, denn es wurde von uns automatisch und computergesteuert optimal
auf unendlich abgeglichen und mit Klebstoff fixiert.
Was
ist die Mindestentfernung fuer das Weitwinkel-Objektiv?
Das
auf unendlich eingestellte Objektiv ist etwa ab 75 cm Objektabstand durch
den Software-Schaerfer ausreichend scharf.
Warum
kann das Objektiv nicht manuell eingestellt werden?
Unsere
computergesteuerte Objektiveinstellung stellt nicht nur den Abstand zwischen
Bildsensor und Objektiv ein, sondern gleicht auch Lage- und Farbfehler
aus, so dass die groesste moegliche Bildschaerfe ueber das gesamte Bild
erreicht wird. Dies ist manuell nicht moeglich. Ausserdem konnte so das
Objektiv wassergeschuetzt im Kameragehaeuse untergebracht werden.
Wie
funktioniert die Belichtungsregelung?
Die
Kamera verfuegt ueber eine vollautomatische zweistufige Belichtungssteuerung.
Eingestellt werden kann die minimale und maximale Belichtungszeit sowie
der gewuenschte Mittelwert (40%, 0..100%). Ab Version 1.8 können die
zur Belichtungsregelung verwendeten Bildausschnitte in Kacheln von 16 x
16 Pixeln frei definiert werden. Damit kann trotz hellem Himmel der Rest
des Bildes automatisch kontrastreich eingestellt werden.
In
der ersten Regelstufe werden die Bilder der Kamera ca. 12-mal pro Sekunde
beim Digitalisieren vom Rechner ausgewertet. und die Belichtungszeit (0.1
ms bis 100 ms) sowie die interne Verstaerkung des Bildsignals auf den vorgegebenen
Mittelwert (Average-Brightness) geregelt. Dies passiert unabhaengig davon,
ob ein Bild abgerufen oder gespeichert werden soll, und stellt sicher,
dass ein abgerufenes Bild immer optimal belichtet ist.
In
der zweiten Regelstufe, die beim Abfragen der Bilder in Funktion tritt,
wird durch die integrierte "Image-Improver-Software" Kontrast, Farbe und
Schaerfe verbessert.
Stromversorgung<homenextb<last
Kann die Kamera ueber ISDN versorgt werden?
Die
Kamera kann direkt ueber die Phantomspeisung des NTBAs durch die Datenleitungen
(S0) versorgt werden. Dazu muss der Netzstecker des NTBA eingesteckt werden.
Es ist nur ein 4-poliges ISDN-Kabel erforderlich.
Was
ist ein NTBA?
Ein
kleiner Kasten von der Telekom, der meist im Keller sitzt und die ISDN-Signale
von 2 Draehten (U-Bus) auf 4-Draehte (gleich S0-Bus) umsetzt, die dann
an die ISDN-Dose ins Zimmer gefuehrt werden. Der NTBA hat einen Stromanschluss
zur Versorgung angeschlossener Telefone.
Welche
Leistung nimmt die Kamera auf?
Im
Stromsparmodus (1/3 Prozessorleistung ab Version 1.8) verbraucht die Kamera
weniger als 1 Watt. Bei maximaler Rechenleistung und Bildrate bis 2.5 Watt.
Wieviel
liefert der ISDN-Anschluss?
Der
ISDN-S0-Bus liefert ca. 4.5 Watt aus dem NTBA, so dass je nach Anzahl der
Telefone die Kamera sogar bei maximaler Leistung versorgt werden kann.
Wie
kann ich die Kamera sonst versorgen?
Bei
ISDN sind zwei Leitungen (Pin7(-) und Pin8(+)) zur Stromversorgung der
angeschlossenen Geraete vorgesehen. Das MOBOTIX-Steckernetzteil wird mit
dem Power-Adaptor zwischen die Datenleitungen gesteckt und schleift so
die notwendige Spannung ein.
Wie
erfolgt die Stromsversorgung bei Ethernet?
Durch
Einschleifen der Spannung ueber das Steckernetzteil in die Ethernet-Leitung
oder direkt in die ISDN-Buchse.
Wie
lange koennen die Daten- und Stromleitung sein?
Solange
wie fuer ISDN und Ethernet vorgesehen: ca. 150 m. Bei ISDN und einem einzigen
an den NTBA angeschlossenen Geraet sogar bis zu 500 m. Achtung: Abschlusswiderstände
(2 x 100 Ohm) nicht vergessen!
-
Was
muß ich bzgl. der Kabellänge am ISDN beachten?
-
Von der
ISDN-Dose in der Wohnung geht es nur 10 m weit!!! Sonst an der letzten
ISDN-Dose die Abschlusswiderstände entfernen und von dort aus das
Kabel zur Kamera legen und eine neue Dose (mit Abschlusswiderstand) setzen.
Von hier aus dann maximal noch 10 m zur Kamera gehen.
Wie
sollte das Kabel beschaffen sein?
Für
den Betrieb der MOBOTIX-Kamera muss doppelt geschirmtes Kabel (S-STP, 568A/B
Verdrahtung) verwendet werden. In diesem Kabel sind sowohl die einzelnen
Doppeladern (Folie) geschirmt als auch das Gesamtkabel mit einem Geflecht
(keine Folie) geschützt (einseitig erden!). Dieses doppelt geschirmte
Kabel ist notwendig um Spannungseinkopplungen zu vermeiden, die das interne
Netzteil der Kamera beschädigen können. Problematisch sind nahe
Blitze bzw. Netzwerk-Kabelverlegungen an Flutlichtmasten oder Hausversorgungsleitungen
(Aufzuege).
Welchen
Vorteil hat die Versorgung ueber Datenkabel?
Erstens
entfaellt ein 220V-Anschluss´vor Ort, was gerade bei der Aussenmontage
wichtig ist und zweitens koennen so mehrere Kameras zentral versorgt
und gepuffert werden.
Welche
Spannung benoetigt die Kamera?
Das
integrierte Netzteil arbeitet mit nominell 24 bis 48V +/- 10%.
Kann
die Kamera mit einer internen USV ausgestattet werden?
Ja,
ein optionaler 4,8V-NiMH-Akku kann die Kamera bis zu 3 Stunden versorgen.
Kann
direkt ein Solarpanel angeschlossen werden?
Jedes
Panel mit 24-48V Nennspannung kann direkt angeschlossen werden und
den USV-Akku laden. Selbstverstaendlich kann auch ein externes System aus
Solarpanel, Ladegeraet und Akku (24-48V) verwendet werden.
Lieferung<homenextb<last
Was umfasst die Grundausfuehrung?
Monokamera
mit Weitwinkel (ca. 42 mm Kleinbild), ISDN, Ethernet und serieller Schnittstelle.
Integriert sind Mikrofon und Lautsprecher sowie alle Standardsensoren (Bewegungsmelder,
IrDa, Temperatur, Fernsteuer-Schnittstelle). Software-seitig werden in
der Version 1.6 die Audiofunktionen, IrDa und Fernsteuerung nicht unterstuetzt.
Was
benoetige ich an Zubehoer?
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Soll die
Kamera am ISDN angeschlossen und versorgt werden, ist kein Zubehoer
notwendig. Selbst der Wandhalter mit Kugelkopf liegt bereits dabei (ohne
Duebel und Schrauben).
-
Am Ethernet
benoetigt die Kamera ein Netzteil (MX-SNT-E01-30-RJ),
solange sie nicht ueber das ISDN versorgt wird.
-
Soll die
Versorgung ueber das Netzwerk-Kabel erfolgen, wird der Netzwerk-Power-Adapter
(MX-NPA-3-RJ) benoetigt.
Dieser zeigt mit einer LED an, ob Spannung vorhanden ist (Blinken), die
Kamera Strom aufnimmt (Dauerleuchten) oder ein Kurzschluss vorliegt (Blitzen).
-
Der universelle
Wandhalter und Staender aus 3 mm rostfreiem Edelstahl (MX-M1M-SWM-Set)
ermöglicht das Stellen der Kamera auf einen Tisch, die Montage auf
einem Fotostativ, oder das Anschrauben an der Wand in verschiedenen Richtungen
mit dem Ausgleich der Seitenneigung. Dabei liegen ein Wandhalter mit Kugelkopf
und Befestigungsmaterial.
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